Spiegelbild (er)
Spiegelbild (ein bisschen doof?)
"Spiegelbild(er)"
 
Ohne Probleme stellte ich den Text auf einer Seite der "Vereine" bei den Kölner "Stadtmenschen" ein.
 
Als mich dann "Spiegelbild" im Text dazu verleitete, daraus einen Beitrag mit dem o. g. Titel zu machen, den mit meinem bloghouse-Profil-Foto zu versehen und im Kölner Hauptblock einzustellen, bekam ich es mit dem Admin zu tun.
 
Mein Beitrag wurde zwar freigeschaltet, aber so schön versteckt, dass er kaum zu finden war.
 
Ganz schlimm kam es, als ich einen zweiten Versuch machte und die schöne Geschichte u. a. noch mit der folgenden Umrahmung versah:
 
>Unter "Wunder" stelle ich mir an sich etwas Anderes vor.

Wundern tut es mich allerdings sehr, wie der Herr Stadtrat nicht zum ersten Mal mit Beiträgen eines "Stadtmenschen" aus Sachsen-Anhalt umgeht.

Erst wurde "Spiegelbild(er)" tagelang nicht veröffentlicht. Dann habe ich den Beitrag einmal gesehen, aber dann zunächst nicht wieder, weil er nicht unter "Vermischtes" wie beabsichtigt, sondern an einer unmöglichen Stelle, d. h. ohne Rubrik bei fehlendem Profil in Köln im luftleeren Raum, gelandet ist.

Escape und berlin habe ich es zu verdanken, dass ich ihn dort überhaupt finden konnte.

Den Text finde ich wichtig, nicht (nur), weil es mein Beitrag für die Kölner "Stadtmenschen" ist. Deshalb jetzt der neue Versuch seiner Veröffentlichung.

Ich beanspruche gar keine Extrawurst, akzeptiere aber ebenso wenig Benachteiligungen. Dass das nur an A. Marcus liegt, erscheint mir inzwischen als sehr fraglich. Denn auf meine E-Mail an Prof. Neven-Dumont habe ich auch keine Antwort bekommen. - <
 
Wahrscheinlich wollte MarCus aber auch anderen Stadtmenschen einen Gefallen tun.
 
Jedenfalls wurde mir zunächst Copyrigktverletzung vorgeworfen und dann auch noch, dass ich beim Admin von Ossi-Feindlichkeit ausgehe.
 
Als der Beitrag später in ganz anderem Zusammnhang noch einmal erwähnt wurde, löschte ihn der Herr Stadtrat schließlich und sperrte mich gleichzeitig für Köln, bevor er dann plötzlich verschwand.
 
Jetzt hatte ich Mia auch auf diesen Beitrag hin angesprochen. Aber die hat zur Zeit wohl auch so ihren Kopf voll. Deshalb stelle ich hier den Text noch einmal ein und verlinke meinen Beitrag nach Köln.

 
Stille
 
Zu einer Einsiedlerin kamen eines Tages Wanderer, die fragten sie:
"Welchen Sinn siehst du in einem Leben in der Stille?"
 
Sie war gerade mit dem Schöpfen des Wassers aus einer tiefen Zisterne beschäftigt.
 
"Schaut in die Zisterne, was seht ihr?" fragte sie.
 
Die Besucher schauten hinein und antworteten; "Wir sehen nichts."
 
Nach einer Weile forderte die Einsiedlerin sie wieder auf: "Schaut in die Zisterne, was seht ihr?"
 
Sie blickten erneut hinunter und sagten nun: "Jetzt sehen wir uns selbst im Spiegelbild des Wassers."
 
Die Einsiedlerinn sprach: "Als ich vorhin schöpfte, war das Wasser unruhig, und ihr konntet nichts sehen. Jetzt aber ist es ruhig, und ihr erkennt euch selbst.
 
Das ist die Erfahrung der Stille."
 
Bei der Zisterne könnte man auch an´s Bloggen denken.
 

 
Den Text hatte ich zuerst in der Druckerei der Wolfener Werkstätten gesehen. Später fand ich bei Google „Typisch! Kleine Geschichten für andere Zeiten“. (Alleinvertrieb: Andere Zeiten, Hamburg, 2007. S.7) als mögliche Quelle. Dann stellte sich aber heraus, dass auch dort der Autor unbekannt ist.
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