"Der Michaelbote ist das Amtsblatt der Stadt Zeitz und seine Aufgabe besteht vor allem in der Veröffentlichung von amtlichen Bekanntmachungen", war die Entgegnung der Stadt auf Klagen des Kaynaer Heimatvereins, er würde im "Michaelboten" wichtige Informationen nicht platziert bekommen. Darüber will ich mir kein Urteil erlauben. Zumal ich den Zeitzer Michaelboten als gut gemachtes Amtsblatt wahrnehme (und deshalb auch auf reinereckel.de veröffentliche).
 
Allerdings ist die zitierte Begründung aus dem Rathaus typisch amtssprachlich und obendrein fadenscheinig.
Schließlich würde das heißen, entspräche diese Begründung den Tatsachen, dass jedes im "Michaelbote" abgedruckte bunte Bild mit dem Oberbürgermeister, jeder Bericht über eine Veranstaltung, Artikel aus der Arbeit von Vereinen und so weiter alles amtliche Mitteilungen wären.
Ob die vom Kaynaer Barbarossa-Verein vorgebrachten Klagen berechtigt sind oder nicht, etwas mehr amtlicher Ernst in der Argumentation darf schon erwartet werden. Schließlich soll einmal "zusammenwachsen, was zusammen gehört".
 
zu "Auch wir sind Zeitz", MZ vom 3.11.2011
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27.12.2011 | 13.27 Uhr | Nikka Vielleicht ein wenig haarspalterisch, aber ich bin noch im Weihnachtsglück, weshalb ich es bei dieser Bemerkung belasse :-)
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