Die Wirtschaft brummt, glaubt man den Wachstumsprognosen. Frau Merkel umarmt sich selbst und spart nicht mit Eigenlob, Herr Brüderle träumt schonmal von Steuergeschenken noch in dieser Legislatur. Das kommt mir vor wie ein Witz von neulich: Einer lobt das ZK, weil sie das Steuer fest in der Hand habe und das Schiff sicher durch die schwere See bringt. Der andere: ja, nur die Passagiere hängen über der Reling kotzen.
Es wird Zeit, dass sich die Arbeiter mal neu erfinden, als Klasse. Klingt gestrig, ist es aber nicht, auch wenn sie sich heute Arbeitnehmer nennen. Denen die malochen wird Verzicht eingebläut, mit Hartz IV gedroht und dem bösen Wirtschaftsgiftzwerg aus Asien.
Die aber, die malochen bezahlen den Aufschwung teuer. Mit weniger Lohn, mit Leiharbeit, mit Minijobs. Warum von denen keiner aufsteht, das macht mich ratlos.
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14.12.2010 | 21.41 Uhr | Profil gelöscht Arbeitnehmer, Lohnsklaven oder Humankapital!
Die Angst diskriminiert zu werden. Das geht ganz schnell, wenn die Arbeit weg ist. Hier müssten sich Leute organisieren, die eine Bewegung in Gang bringen können. Die Theoriefest sind und aufklären. Eine wirkliche Befreiung der Menschen gab es noch nie. Viel zu viele Splittergruppen. Der Kapitalismus wird noch aggressiver werden.
Warenwert steht über allem. Andere Werte können sich gar nicht entwickeln. Ist es nicht absurd, wenn Politiker wissen, dass über 60 % des Kinderspielzeuges krebserregend ist und nichts dagegen unternehmen? Wirtschaftliche Interessen stehen hier doch ganz klar im Vordergrund. Man mag gar nicht darüber nachdenken, welche Skrupellosigkeit hier am Werk ist.
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