Bei Pflicht fällt mir immer der junge Mann aus einem Werbespot von der GEZ ein, “Es ist einfach Pflicht“ sagte er da in einem anderen Zusammenhang.
Pflicht, in Verbindung mit Wahlen, erinnert irgendwie an vergangene Zeiten.
Zeiten, die je länger sie der Vergangenheit angehören, ständig neu interpretiert werden. Manches erscheint uns gar nicht mehr so provinziell oder nennen wir es beim Namen, sozialistisch. Manches, wer hätte das noch vor etlichen Jahren für möglich gehalten, erfährt eine Wiederauferstehung. Nur wird bei diesen „Wiederauferstehungen“ in den meisten Fällen unterschlagen, dass wir es hier mit Errungenschaften zu tun haben, die in einer anderen Staatsform als der gegenwärtigen, ihre Sinnhaftigkeit längst unter Beweis gestellt haben.
Wir erleben gerade, wie das kapitalistische System in seine bisher schwerste Krise geraten ist. Unverantwortliches Zocken mit Geldern von zu vertrauensvollen Bürgern, Anlegern, und zu allem Übel auch Steuergeldern, zeigen auf, wo auch dieses System seine Grenzen hat.
An die abgewickelte DDR Volkswirtschaft können wir uns alle noch sehr gut erinnern. Hier haben ganz andere Faktoren ein Rolle gespielt. Der Niedergang der kommunistischen Systeme wirkte wie ein Turbolader und ließ der schon sehr anfälligen DDR-Wirtschaft keine Chance. Das „Überstülpen“ des Systems BRD war eine gewollte Folgerung, ob die einzig richtige? Wer kann das heute wirklich beurteilen?
Mit schöner Regelmäßigkeit werden wir, der Souverän, aufgerufen offensichtliche Fehlentwicklungen dahingehend zu korrigieren, indem wir Gemeinden, Kreise und Länder mit besseren, effektiveren Parteien und Personen besetzen sollen.
Das war nach diesem unsäglichen Krieg der Grundgedanke, den die Verfasser unseres Grundgesetzes im Auge hatten.
Was sie zu der damaligen Zeit nicht wissen konnten ist:“ Wahl“ !!!!, Haben wir die heute noch? Eventuell zwischen Teufel und Belzebub, so stellt es sich zumindest auf Bundes/ Länderebene dar. Ein Hauen und Stechen um Positionen und Posten hat eingesetzt .Das“ Blaue vom Himmel“ wird dem überforderten Wähler versprochen. Gehalten…..werden die Versprechungen nach den Wahlen meistens nicht.
Gehalten? Stellt sich nicht da eine grundsätzliche Frage? Können unsere Politiker Versprechen halten? Wird nicht ohnehin das Meiste an ganz anderen Orten entschieden? Sind die zur Zeit existierenden Strukturen eigentlich noch zeitgemäß? Sponsern wir Steuerzahler Institutionen mit exorbitanten Summen, die ihre Berechtigung schon lange verloren haben?
Anders, ganz anders stellt sich die Situation auf Gemeindeebene dar. Hier spielen Parteien eine untergeordnete Rolle, also handelt es sich mehr um eine Personenwahl.
Die zu wählenden Kandidaten sind weitgehend in der Gemeinde bekannt. Zum größten Teil sind die gleichen - oder zumindest ähnlichen - Biografien vorhanden.
Sandkasten, Kindergarten ,Schule, (Schnupptüchel ,Blauhemd) eine ähnlich verlaufende Berufsausbildung, gemeinsame Erfahrungen bei der NVA, die jüngeren bei der Bundeswehr, alles das verschafft ein vertrauensvolleres Verhältnis.
Der finanzielle Spielraum ist eine feste Größe. Die zu lösenden Probleme halten sich in einem überschaubaren Rahmen. Gemeinderätliche Fehlleistungen erfahren umgehend eine Reflektion bei den in jeder Gemeinderatssitzung anberaumten Bürgeranfragen. (So sollte es sein)
Ein demokratischer Mikrokosmos. Im Gegensatz zu den übergeordneten Ebenen ist man hier weitgehend ehrenamtlich tätig. Somit entfallen Begehrlichkeiten, die fast immer auch einen finanziellen Hintergrund haben..
„Es ist einfach Pflicht“, das war es doch, was der Mann von der GEZ gesagt hat, als es um die Beitragsgebühren fürs Fernsehen ging.
Für die Wahlen würde ich gern noch eins draufsetzen. Pflicht?……wenn nicht das, dann doch wenigstens „Verpflichtung“.
Pflicht, in Verbindung mit Wahlen, erinnert irgendwie an vergangene Zeiten.
Zeiten, die je länger sie der Vergangenheit angehören, ständig neu interpretiert werden. Manches erscheint uns gar nicht mehr so provinziell oder nennen wir es beim Namen, sozialistisch. Manches, wer hätte das noch vor etlichen Jahren für möglich gehalten, erfährt eine Wiederauferstehung. Nur wird bei diesen „Wiederauferstehungen“ in den meisten Fällen unterschlagen, dass wir es hier mit Errungenschaften zu tun haben, die in einer anderen Staatsform als der gegenwärtigen, ihre Sinnhaftigkeit längst unter Beweis gestellt haben.
Wir erleben gerade, wie das kapitalistische System in seine bisher schwerste Krise geraten ist. Unverantwortliches Zocken mit Geldern von zu vertrauensvollen Bürgern, Anlegern, und zu allem Übel auch Steuergeldern, zeigen auf, wo auch dieses System seine Grenzen hat.
An die abgewickelte DDR Volkswirtschaft können wir uns alle noch sehr gut erinnern. Hier haben ganz andere Faktoren ein Rolle gespielt. Der Niedergang der kommunistischen Systeme wirkte wie ein Turbolader und ließ der schon sehr anfälligen DDR-Wirtschaft keine Chance. Das „Überstülpen“ des Systems BRD war eine gewollte Folgerung, ob die einzig richtige? Wer kann das heute wirklich beurteilen?
Mit schöner Regelmäßigkeit werden wir, der Souverän, aufgerufen offensichtliche Fehlentwicklungen dahingehend zu korrigieren, indem wir Gemeinden, Kreise und Länder mit besseren, effektiveren Parteien und Personen besetzen sollen.
Das war nach diesem unsäglichen Krieg der Grundgedanke, den die Verfasser unseres Grundgesetzes im Auge hatten.
Was sie zu der damaligen Zeit nicht wissen konnten ist:“ Wahl“ !!!!, Haben wir die heute noch? Eventuell zwischen Teufel und Belzebub, so stellt es sich zumindest auf Bundes/ Länderebene dar. Ein Hauen und Stechen um Positionen und Posten hat eingesetzt .Das“ Blaue vom Himmel“ wird dem überforderten Wähler versprochen. Gehalten…..werden die Versprechungen nach den Wahlen meistens nicht.
Gehalten? Stellt sich nicht da eine grundsätzliche Frage? Können unsere Politiker Versprechen halten? Wird nicht ohnehin das Meiste an ganz anderen Orten entschieden? Sind die zur Zeit existierenden Strukturen eigentlich noch zeitgemäß? Sponsern wir Steuerzahler Institutionen mit exorbitanten Summen, die ihre Berechtigung schon lange verloren haben?
Anders, ganz anders stellt sich die Situation auf Gemeindeebene dar. Hier spielen Parteien eine untergeordnete Rolle, also handelt es sich mehr um eine Personenwahl.
Die zu wählenden Kandidaten sind weitgehend in der Gemeinde bekannt. Zum größten Teil sind die gleichen - oder zumindest ähnlichen - Biografien vorhanden.
Sandkasten, Kindergarten ,Schule, (Schnupptüchel ,Blauhemd) eine ähnlich verlaufende Berufsausbildung, gemeinsame Erfahrungen bei der NVA, die jüngeren bei der Bundeswehr, alles das verschafft ein vertrauensvolleres Verhältnis.
Der finanzielle Spielraum ist eine feste Größe. Die zu lösenden Probleme halten sich in einem überschaubaren Rahmen. Gemeinderätliche Fehlleistungen erfahren umgehend eine Reflektion bei den in jeder Gemeinderatssitzung anberaumten Bürgeranfragen. (So sollte es sein)
Ein demokratischer Mikrokosmos. Im Gegensatz zu den übergeordneten Ebenen ist man hier weitgehend ehrenamtlich tätig. Somit entfallen Begehrlichkeiten, die fast immer auch einen finanziellen Hintergrund haben..
„Es ist einfach Pflicht“, das war es doch, was der Mann von der GEZ gesagt hat, als es um die Beitragsgebühren fürs Fernsehen ging.
Für die Wahlen würde ich gern noch eins draufsetzen. Pflicht?……wenn nicht das, dann doch wenigstens „Verpflichtung“.
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05.06.2009 | 11.44 Uhr | Holzauge
@Gohrisch:
Ob ohne hastiges BRD überstülpen etwas besser wäre könne niemand sagen? Ich bin sicher: Ja!
So wie die SPD/Lafontaine 1990 favorisierten, nämlich mit einer demokratisch gewählten Staatsführung (Legislative/Exekutive) der DDR (wie es 1990 gab) die Systeme in Ruhe zu harmonisieren anstatt alles einfach ad hoc "abzuwickeln" hätte mit Sicherheit weit weniger nachhaltigen "Flurschaden" angerichtet. Wirtschaftlich, Politisch und Sozial.
Auf Kommunalebene haben die Parteien nix zu sagen? Richtig, genau das wurde übergestülpt. Das war in der Alt BRD längst so. Jahrzehnte selbst in einem Stadtrat habe ich nur einmal erlebt im Rat etwas selbst frei zu bestimmen ohne das Land, den RP, den Kreis, andere Träger öffentlicher Belange, Hinz und Kunz... fragen zu müssen wie man im Rat abstimmen darf. Das war: "Benennung einer Strasse". Und auch nur weil es eine kleine neue Erschliessungssackgasse in einem neuen kleinen Siedlungsgebiet mit 3 Wohnblocks war.
Ob ohne hastiges BRD überstülpen etwas besser wäre könne niemand sagen? Ich bin sicher: Ja!
So wie die SPD/Lafontaine 1990 favorisierten, nämlich mit einer demokratisch gewählten Staatsführung (Legislative/Exekutive) der DDR (wie es 1990 gab) die Systeme in Ruhe zu harmonisieren anstatt alles einfach ad hoc "abzuwickeln" hätte mit Sicherheit weit weniger nachhaltigen "Flurschaden" angerichtet. Wirtschaftlich, Politisch und Sozial.
Auf Kommunalebene haben die Parteien nix zu sagen? Richtig, genau das wurde übergestülpt. Das war in der Alt BRD längst so. Jahrzehnte selbst in einem Stadtrat habe ich nur einmal erlebt im Rat etwas selbst frei zu bestimmen ohne das Land, den RP, den Kreis, andere Träger öffentlicher Belange, Hinz und Kunz... fragen zu müssen wie man im Rat abstimmen darf. Das war: "Benennung einer Strasse". Und auch nur weil es eine kleine neue Erschliessungssackgasse in einem neuen kleinen Siedlungsgebiet mit 3 Wohnblocks war.
05.06.2009 | 11.31 Uhr | Holzauge
@jazzwolf:
Das sehe ich aber ganz anders. Wählen ist primär ein Grundrecht und keine Pflicht. Wahlenthaltung ist längst eine Wahlentscheidung, die auch durchaus begründbar ist. Nicht umsonst ist die "Partei der Nichtwähler" die Grösste. Es ist unverschämt, diese vielen Millionen als verantwortlungslose Deppen darzustellen, die ihrerseits fragen könnte wer denn da die Deppen sind? Ob Nichtwählen für den jeweiligen Wähler die richtige Entscheidung ist oder nicht ist eine ganz andere Frage. Ich persönlich werde am Sonntag wählen - ich weiss nur noch nicht wen. Derzeit ist für mich sogar die Produktion eines ungültigen Stimmzettels durchaus auch noch eine mögliche Option, wenn ich auch die nicht wahrnehmen werde um nicht mit niedriger Wahlbeteiligung Rechtsextremisten zu stärken wie z.B. in Holland.
Der Stimmzettel ist für mich nämlich gespickt mit ausnahmslos nur noch dreisten Unverschämtheiten.
Das sehe ich aber ganz anders. Wählen ist primär ein Grundrecht und keine Pflicht. Wahlenthaltung ist längst eine Wahlentscheidung, die auch durchaus begründbar ist. Nicht umsonst ist die "Partei der Nichtwähler" die Grösste. Es ist unverschämt, diese vielen Millionen als verantwortlungslose Deppen darzustellen, die ihrerseits fragen könnte wer denn da die Deppen sind? Ob Nichtwählen für den jeweiligen Wähler die richtige Entscheidung ist oder nicht ist eine ganz andere Frage. Ich persönlich werde am Sonntag wählen - ich weiss nur noch nicht wen. Derzeit ist für mich sogar die Produktion eines ungültigen Stimmzettels durchaus auch noch eine mögliche Option, wenn ich auch die nicht wahrnehmen werde um nicht mit niedriger Wahlbeteiligung Rechtsextremisten zu stärken wie z.B. in Holland.
Der Stimmzettel ist für mich nämlich gespickt mit ausnahmslos nur noch dreisten Unverschämtheiten.
05.06.2009 | 01.18 Uhr | jazzwolf
Wer nicht wählt, hat das Recht zum Meckern verloren.
14.05.2009 | 15.13 Uhr | Gohrisch
Über die vielzähligen, durchaus auch konträren, Kommentare ,möchte ich mich auch im Namen der Zaghaften, der sich nicht Trauenden, evtl. auch den Überforderten, bedanken.
Ja...doch, wie sagte es doch immer Carl von Ossietzky : Ick verwundre mir.
Außer einem - oder wollen wir mal sagen - eineinhalb " Ossi" waren alle anderen aus Köln oder zumindest aus dem Kölner Raum.
Ursprünglich hatte ich diesen Artikel für den Gohrischer-Anzeiger geschrieben.
Mir wurde mitgeteilt, er könnte nicht eingestellt werden, da ich Gemeinderatsmitglied wäre und somit der Tatbestand der indirekten Wahlwerbung erfüllt sei.
Tja.....eventuell doch zu lange im Rheinland gelebt? Ab und zu renne ich mir immer noch den Deetz ein.
Ja...doch, wie sagte es doch immer Carl von Ossietzky : Ick verwundre mir.
Außer einem - oder wollen wir mal sagen - eineinhalb " Ossi" waren alle anderen aus Köln oder zumindest aus dem Kölner Raum.
Ursprünglich hatte ich diesen Artikel für den Gohrischer-Anzeiger geschrieben.
Mir wurde mitgeteilt, er könnte nicht eingestellt werden, da ich Gemeinderatsmitglied wäre und somit der Tatbestand der indirekten Wahlwerbung erfüllt sei.
Tja.....eventuell doch zu lange im Rheinland gelebt? Ab und zu renne ich mir immer noch den Deetz ein.
14.05.2009 | 12.34 Uhr | Steinfels
.... Frau Fischer hat offenbar einen guten Draht
zu Luther, denn wiederum lag Eisenleben im
Sonnenschein und diesmal ist Markttag und
die Glasflaschen sind abgeräumt.
Als sich um niedrige Dinge zu kümmern, war
es sicher vordringlicher, die altehrwürdigen
Bürgerhäuser zu sanieren und der Innenstadt
historische Akzente zu setzen.
Sicherheit und Ordnung ist des deutschen
Unterpfand und jede Stadt hat ihr eigenes
Ordnungsamt, das je nach Besetzung und
Anweisung dem braven Bürger auf die Finger
schaut. Dabei kann man auch übertreiben;
aber in der Regel machen mündige Bürger
wenig Arbeit und Probleme. denn perfekte
Regeln schaffen hyperkomplexes Recht.
zu Luther, denn wiederum lag Eisenleben im
Sonnenschein und diesmal ist Markttag und
die Glasflaschen sind abgeräumt.
Als sich um niedrige Dinge zu kümmern, war
es sicher vordringlicher, die altehrwürdigen
Bürgerhäuser zu sanieren und der Innenstadt
historische Akzente zu setzen.
Sicherheit und Ordnung ist des deutschen
Unterpfand und jede Stadt hat ihr eigenes
Ordnungsamt, das je nach Besetzung und
Anweisung dem braven Bürger auf die Finger
schaut. Dabei kann man auch übertreiben;
aber in der Regel machen mündige Bürger
wenig Arbeit und Probleme. denn perfekte
Regeln schaffen hyperkomplexes Recht.
14.05.2009 | 09.05 Uhr | MALVE
@Steinfels
MALVE ist dabei, an seinem Platz, meist am Brandherd.
Freundliche Grüße
MALVE ist dabei, an seinem Platz, meist am Brandherd.
Freundliche Grüße
14.05.2009 | 08.43 Uhr | MALVE
Das Schweigen entzieht jedem Interessenvertreter und dem System insgesamt die Legitimierung.
Es gibt Gruppen, die zum Schweigen aufrufen und jeden Nichtwähler frenetisch feiern.
Natürlich sollte man wählen, wen auch immer - das ist Demokratie.
Wenn die Bewerber nicht passen, hat jeder das Recht, sich selbst zu stellen und seine Ideen und seine Kraft einzubringen.
Mit den entstandenen Konstellationen wird man zunächst leben müssen.
Das nächste Problem ist die Ausübung der Mandate.
Zweifelsfrei entstehen gelegentlich Konstellationen, die sogar für die staatlichen Aufsichtsbehörden eine Herausforderung darstellen.
Genau hier ist doch aber wieder der Bürger gefragt, der in der bestehenden Rechtsordnung mit erheblichen Mitteln ausgestattet ist, seinen Vertretern auf die Finger zu schauen und ggf. zu intervenieren.
Aktuell sind diese Rechte nicht nur zu gebrauchen, sondern zu verteidigen !!
Bei gewissen Vertrauensdefiziten wird dieses Recht im eigenen Interesse zur Pflicht.
Es gibt Gruppen, die zum Schweigen aufrufen und jeden Nichtwähler frenetisch feiern.
Natürlich sollte man wählen, wen auch immer - das ist Demokratie.
Wenn die Bewerber nicht passen, hat jeder das Recht, sich selbst zu stellen und seine Ideen und seine Kraft einzubringen.
Mit den entstandenen Konstellationen wird man zunächst leben müssen.
Das nächste Problem ist die Ausübung der Mandate.
Zweifelsfrei entstehen gelegentlich Konstellationen, die sogar für die staatlichen Aufsichtsbehörden eine Herausforderung darstellen.
Genau hier ist doch aber wieder der Bürger gefragt, der in der bestehenden Rechtsordnung mit erheblichen Mitteln ausgestattet ist, seinen Vertretern auf die Finger zu schauen und ggf. zu intervenieren.
Aktuell sind diese Rechte nicht nur zu gebrauchen, sondern zu verteidigen !!
Bei gewissen Vertrauensdefiziten wird dieses Recht im eigenen Interesse zur Pflicht.
14.05.2009 | 08.08 Uhr | MALVE
Die Webcam am Rathaus lässt nur eine Überwachung vermuten ...
In der Lutherstadt sieht sich keiner für Sicherheit und Ordnung zuständig - da kann man noch ungestraft auf einem Behindertenparkplatz parken, während sich die dabei stehende Politesse von vorbeifahrenden Autos stundenlang anhupen lässt.
Dazu spielen ein paar Jugendliche mit Glasflaschen Fußball - pure Freiheit eben.
Und aktive Wählerpflege.
Was will ein Behinderter gegen die vielen Falschparker.
Nach 19.00 Uhr könnte man auf dem Markt mit seiner schönen mittelalterlichen Kulisse einen Endzeitfilm drehen.
Im Rathaus ist man auf der Jagd nach Fördermitteln.
Ein vernünftiges öffentliches Klima insgesamt und die Wahrung der Rechtsordnung sind nicht förderfähig.
Ansonsten hat man sich, wie bereits erwähnt - eingerichtet - .
Der Bürger ist einerseits notwendiges Übel - andererseits Mittel zum Zweck.
Es ist egal, mit wem man sich verbündet - Bürgerinitiativen inclusive - Hauptsache Vorteil.
In der Lutherstadt sieht sich keiner für Sicherheit und Ordnung zuständig - da kann man noch ungestraft auf einem Behindertenparkplatz parken, während sich die dabei stehende Politesse von vorbeifahrenden Autos stundenlang anhupen lässt.
Dazu spielen ein paar Jugendliche mit Glasflaschen Fußball - pure Freiheit eben.
Und aktive Wählerpflege.
Was will ein Behinderter gegen die vielen Falschparker.
Nach 19.00 Uhr könnte man auf dem Markt mit seiner schönen mittelalterlichen Kulisse einen Endzeitfilm drehen.
Im Rathaus ist man auf der Jagd nach Fördermitteln.
Ein vernünftiges öffentliches Klima insgesamt und die Wahrung der Rechtsordnung sind nicht förderfähig.
Ansonsten hat man sich, wie bereits erwähnt - eingerichtet - .
Der Bürger ist einerseits notwendiges Übel - andererseits Mittel zum Zweck.
Es ist egal, mit wem man sich verbündet - Bürgerinitiativen inclusive - Hauptsache Vorteil.
14.05.2009 | 01.50 Uhr | escape
Dä ... alle überwacht ...
Danke für die Info, MALVE. Das scheint ja nun kein singuläres Problem zu sein, dass den Parteien die Kandidaten fehlen ... weglaufen.
Mir ist nur noch nicht ganz klar, ob bei den neuen Wählervereinigungen und Bürgerparteien tatsächlich die Demokratie siegt ... oder doch nur der persönliche Ehrgeiz. Das Beispiel in Euskirchen scheint da doch einige Fragen offen zu lassen.
Neue Wählergruppierungen zu bilden, ist aber grundsätzlich demokratisches Recht und spricht für, dass Bürger nicht nur im Sessel sitzen und klagen ... und wenn es nur dazu dient, dass die etablierten Parteien sich Gedanken machen müssen.
Es ist doch besser, seiner Meinung Ausdruck zu verleihen, als durch Schweigen Missfallen auszudrücken ... Schweigen kann auch als stille Zustimmung gewertet werden, oder de fakto dazu führen. Oder seh ich da was falsch?
Danke für die Info, MALVE. Das scheint ja nun kein singuläres Problem zu sein, dass den Parteien die Kandidaten fehlen ... weglaufen.
Mir ist nur noch nicht ganz klar, ob bei den neuen Wählervereinigungen und Bürgerparteien tatsächlich die Demokratie siegt ... oder doch nur der persönliche Ehrgeiz. Das Beispiel in Euskirchen scheint da doch einige Fragen offen zu lassen.
Neue Wählergruppierungen zu bilden, ist aber grundsätzlich demokratisches Recht und spricht für, dass Bürger nicht nur im Sessel sitzen und klagen ... und wenn es nur dazu dient, dass die etablierten Parteien sich Gedanken machen müssen.
Es ist doch besser, seiner Meinung Ausdruck zu verleihen, als durch Schweigen Missfallen auszudrücken ... Schweigen kann auch als stille Zustimmung gewertet werden, oder de fakto dazu führen. Oder seh ich da was falsch?
13.05.2009 | 18.29 Uhr | dr.lach
Huepfburg finde ich gut.
Die vermiete ich auch ;-))
Und vieles mehr.
Die vermiete ich auch ;-))
Und vieles mehr.
13.05.2009 | 16.31 Uhr | Steinfels
MALVE war nicht dabei, die aktuelle
Webcams in der Lutherstadt Eisleben
zeigte am 13.05.09, 16,17 Uhr ledig-
lich einen sonnigen Marktplatz, fast
ohne Menschen und keinerlei politische
Aktivität. Offenbar geht jeder Bürger
seiner Beschäftigung nach und widmet
sich erst in den frühen Abendstunden
der schnöden Politik.
Webcams in der Lutherstadt Eisleben
zeigte am 13.05.09, 16,17 Uhr ledig-
lich einen sonnigen Marktplatz, fast
ohne Menschen und keinerlei politische
Aktivität. Offenbar geht jeder Bürger
seiner Beschäftigung nach und widmet
sich erst in den frühen Abendstunden
der schnöden Politik.
13.05.2009 | 12.00 Uhr | MALVE
Um Lust zu bekommen und zum aktuellen Stand:
Auf dem Markt stehen nun auch SPD, FDP und örtliche Bürgerinitiativen.
Hinzu kommen verschiedene Großveranstaltungen mit Musik und Hüpfburg.
Der Prozess der Meinungsbildung wird intensiviert.
Es gibt keine dummen Fragen !!!
Auf dem Markt stehen nun auch SPD, FDP und örtliche Bürgerinitiativen.
Hinzu kommen verschiedene Großveranstaltungen mit Musik und Hüpfburg.
Der Prozess der Meinungsbildung wird intensiviert.
Es gibt keine dummen Fragen !!!
12.05.2009 | 18.50 Uhr | Steinfels
Daneben stehen bringt nichts.
Demokratie stellt hohe Anforderungen an
seine Mitglieder und Beteiligten.
In einer freizügigen Gesellschaft muß
Freiheit und Verantwortung von den
Menschen, von den Bürgern gelebt wer-
den. Wer das tun will, wird sich auch
selbst disziplinieren, für die eigene Ord-
nung des Lebens kämpfen, dann ist
Wahl Notwendigkeit und an sich keine
Last. Sicher wird es m.E. immer schwieri-
ger, geeignete Kandidaten vorzufinden.
Aber hier und da gibt es noch Menschen
mit Alltagsvernuft, denen vertraut werden
kann. Also Wahl kann auch Lust sein,
daran mitzuwirken, Abläufe zu verändern.
Demokratie stellt hohe Anforderungen an
seine Mitglieder und Beteiligten.
In einer freizügigen Gesellschaft muß
Freiheit und Verantwortung von den
Menschen, von den Bürgern gelebt wer-
den. Wer das tun will, wird sich auch
selbst disziplinieren, für die eigene Ord-
nung des Lebens kämpfen, dann ist
Wahl Notwendigkeit und an sich keine
Last. Sicher wird es m.E. immer schwieri-
ger, geeignete Kandidaten vorzufinden.
Aber hier und da gibt es noch Menschen
mit Alltagsvernuft, denen vertraut werden
kann. Also Wahl kann auch Lust sein,
daran mitzuwirken, Abläufe zu verändern.
12.05.2009 | 17.49 Uhr | MALVE
Sachsen-Anhalt
"Schnupperwahl" in rd. 900 Kommunen
ca. 2,4 Mio Einwohner
SPD 4 200 Mitglieder
1 824 Bewerber
731 Bewerber parteilos
CDU 8 400 Mitglieder
4 400 Bewerber
2 165 Bewerber parteilos
Die LINKE
1 634 Bewerber
680 Bewerber parteilos
FDP 30 - 40 % parteilos
Grüne 30 - 40 % parteilos
NPD 78 Bewerber
+ X Einzelbewerber
Sieben Gemeinden keine Kandidaten
"Schnupperwahl" in rd. 900 Kommunen
ca. 2,4 Mio Einwohner
SPD 4 200 Mitglieder
1 824 Bewerber
731 Bewerber parteilos
CDU 8 400 Mitglieder
4 400 Bewerber
2 165 Bewerber parteilos
Die LINKE
1 634 Bewerber
680 Bewerber parteilos
FDP 30 - 40 % parteilos
Grüne 30 - 40 % parteilos
NPD 78 Bewerber
+ X Einzelbewerber
Sieben Gemeinden keine Kandidaten
11.05.2009 | 22.34 Uhr | escape
Bin heute über einen Artikel zum Thema in der taz gestolpert ... ihr dürft nicht voraussetzen, dass wir alles wissen, was die Menschen in anderen Bundesländern bewegt. Ich sprech jetzt mal bewusst nicht von den östlichen ... die Verhältnisse in Bayern oder Baden-Württemberg kenne ich nämlich auch nicht so genau.
Wenn schon die Kandidaten fehlen, dann könnte die Frage ja lauten, ob man sich wählen lässt ... und nicht nur, wen man denn wählt, oder dass auf jeden Fall gewählt werden muss.
Du hast dir die Frage schon gestellt, Gorisch, das weiß ich.
Die Rechten profitieren von dem Vakuum.
Wenn schon die Kandidaten fehlen, dann könnte die Frage ja lauten, ob man sich wählen lässt ... und nicht nur, wen man denn wählt, oder dass auf jeden Fall gewählt werden muss.
Du hast dir die Frage schon gestellt, Gorisch, das weiß ich.
Die Rechten profitieren von dem Vakuum.
11.05.2009 | 22.10 Uhr | Gohrisch
@dr.lach
Selbstverständlich kann ich das.
Er bezog sich auf Deinen Kommentar vom 11.05/ 01.57 Uhr
Natürlich nicht den letze Absatz, der wird von mir unter Persönliches abgeheftet.
buona notte ereo dell' aria :-)))
Selbstverständlich kann ich das.
Er bezog sich auf Deinen Kommentar vom 11.05/ 01.57 Uhr
Natürlich nicht den letze Absatz, der wird von mir unter Persönliches abgeheftet.
buona notte ereo dell' aria :-)))
11.05.2009 | 18.56 Uhr | dr.lach
@ Gohrisch:
kannst du uns erklaeren, worauf sich dein Kommentar um 10.51 bezog ??
kannst du uns erklaeren, worauf sich dein Kommentar um 10.51 bezog ??
11.05.2009 | 13.08 Uhr | MALVE
Wieso Majoritätsträger "und"/oder ? bildungsferne Schichten ?
Die Majorität kann durchaus auch eine Mehrheit von Idioten sein.
Dieser Gefahr sollte mit geeigneten Maßnahmen begegnet werden.
Ich kenne zur Zeit sehr wenig Leute, die geeignete Maßnahmen anwenden.
Und .... was bedeutet "geeignet" ?
Die Majorität kann durchaus auch eine Mehrheit von Idioten sein.
Dieser Gefahr sollte mit geeigneten Maßnahmen begegnet werden.
Ich kenne zur Zeit sehr wenig Leute, die geeignete Maßnahmen anwenden.
Und .... was bedeutet "geeignet" ?
11.05.2009 | 10.51 Uhr | Gohrisch
Es war zu erwarten, dass es zu negativen Reaktionen kommen würde.
Majoritätsträger und bildungsferne Schichten agieren überwiegend negativ, wenn man ihnen zu nahe tritt.
Majoritätsträger und bildungsferne Schichten agieren überwiegend negativ, wenn man ihnen zu nahe tritt.
11.05.2009 | 09.01 Uhr | MALVE
Auf dem Markt steht die NPD, manchmal auch die LINKE ... und immer die mit dem Leuchtturm ...
Alle anderen sind DAGEGEN ...
Die offenen Fragen bleiben Ursachen, Konzepte, Visionen.
Es ist richtig, man muss ansprechen, was die Leute bewegt ... den "Leuten auf's Maul schauen".
Uns scheint da einiges an "Wissen der Menschheit" abhanden gekommen zu sein.
In einer Zeit, in der die "großen Volksparteien" ihre Reihen in erheblichem Umfang mit ungebundenen Personen auffüllen, um die Listenplätze zu füllen, sind da wohl noch einige Überraschungen zu erwarten.
Woher soll die Vision stammen, wenn der örtliche Mandatsträger in jeder Legislaturperiode auf einem anderen Trittbrett steht ?
Alle anderen sind DAGEGEN ...
Die offenen Fragen bleiben Ursachen, Konzepte, Visionen.
Es ist richtig, man muss ansprechen, was die Leute bewegt ... den "Leuten auf's Maul schauen".
Uns scheint da einiges an "Wissen der Menschheit" abhanden gekommen zu sein.
In einer Zeit, in der die "großen Volksparteien" ihre Reihen in erheblichem Umfang mit ungebundenen Personen auffüllen, um die Listenplätze zu füllen, sind da wohl noch einige Überraschungen zu erwarten.
Woher soll die Vision stammen, wenn der örtliche Mandatsträger in jeder Legislaturperiode auf einem anderen Trittbrett steht ?
11.05.2009 | 03.32 Uhr | dr.lach
"P. S. Den Punkteabzug aus Köln würde ich als Wertschätzung deuten, Gorisch. Man hat dich wahrgenommen;-))"
der Spruch koennte von Roeschen stammen, denn die sieht auch in jeder sich negativ auswirkenden Situation einen Grund, warum es so ist, und dass alles auch etwas "Gutes" in sich birgt ;-((
der Spruch koennte von Roeschen stammen, denn die sieht auch in jeder sich negativ auswirkenden Situation einen Grund, warum es so ist, und dass alles auch etwas "Gutes" in sich birgt ;-((
11.05.2009 | 02.17 Uhr | escape
Auf dem Markt steht jede Woche die NPD.
Das hab ich wirklich noch nicht gesehen, dass nur eine Partei wirbt ... wo sind die anderen??
Kein Konkurrenzdenken, kein anderes Konzept, keine "Utopie", für die sich zu kämpfen lohnt ... da könnte der blöde Wessi wirklich denken, die kapieren et einfach nicht. Da kann man doch nicht einfach schweigen ...
P. S. Den Punkteabzug aus Köln würde ich als Wertschätzung deuten, Gorisch. Man hat dich wahrgenommen;-))
Das hab ich wirklich noch nicht gesehen, dass nur eine Partei wirbt ... wo sind die anderen??
Kein Konkurrenzdenken, kein anderes Konzept, keine "Utopie", für die sich zu kämpfen lohnt ... da könnte der blöde Wessi wirklich denken, die kapieren et einfach nicht. Da kann man doch nicht einfach schweigen ...
P. S. Den Punkteabzug aus Köln würde ich als Wertschätzung deuten, Gorisch. Man hat dich wahrgenommen;-))
11.05.2009 | 01.57 Uhr | dr.lach
wie du siehst, lieber Gohrisch, gibt es Menschen, die trotz eines guten Beitrages, ihren wahren Charakter zeigen und abwerten, weil ihnen der Mensch nicht passt, der hinter diesem Beitrag steckt.
Und dies werde ich wohl nie verstehen.
Dass du mich ins Gebet einschliessen willst, fuehrt zu weit, weil ich schon jetzt nicht weiss, wo ich mit meinem Heiligenschein hin soll ;-((??
Und dies werde ich wohl nie verstehen.
Dass du mich ins Gebet einschliessen willst, fuehrt zu weit, weil ich schon jetzt nicht weiss, wo ich mit meinem Heiligenschein hin soll ;-((??
10.05.2009 | 19.20 Uhr | Gohrisch
@dr. lach
Ich werde Dich ab sofort jeden Abend in mein Nachtgebet mit einschließen.:)))
Ich werde Dich ab sofort jeden Abend in mein Nachtgebet mit einschließen.:)))
10.05.2009 | 19.09 Uhr | dr.lach
damit so etwas wie ein Topliste entsteht, habe ich den Beitrag als recht gut bewertet ;-)



















