Was ist der Unterschied zwischen Tierschutz und Tierrechten
Um das zu verdeutlichen nehme ich ein Ereignis von vor einigen Tagen als Beispiel.
Es geht um die Aufkleber - Aktion gegen Zirkus „spaß?". Hier wurde sichtbar, dass wenig über Tierrechte bekannt ist.
Die Tierschützer wurden um ihre Meinungen gefragt. Einige Tierschützer stellten fest, dass keine schlechte Behandlung feststellbar ist und deshalb nichts gegen den Zirkus vorliegt, was dessen Auftreten in Frage stellen könnte. Tierschützer haben also nichts dagegen, dass Tiere im Zirkus gehalten und dressiert werden, wenn dies ordnungsgemäß erfolgt.
Welcher Maßstab wird hier angewendet?
Was bedeutet ordnungsgemäß?
Doch entscheidend ist, dass Tierschützer mit der Haltung von Tieren einverstanden sind.
Das bedeutet, der TS unterstützt Ausbeutung von Nichtmenschen und auf das Gesamtproblem bezogen,
möchte der TS nichts an der Situation der Nichtmenschen ändern. Es ist ja ordnungsgemäße Ausbeutung!
Wenn die Ausbeutung von Nichtmenschen, dem Menschen nützt, auch wenn diese noch so unnötig ist, setzten sich Tierschützer gegen die Interessen der Tiere ein. Ein weiteres Argument war, dass Wildtiere und hier besonders Raubkatzen nicht in den Zirkus gehören.
Hier wird eine willkürliche Hierarchie aufgebaut. Elefanten, Pferde, Dromedare, ja bitte; hier sind die Ausbeuter der Unterstützung von Tierschützern sicher, nur bitte keine Raubkatzen. Welche Kriterien legen Tierschützer an, um solchen Hierarchien aufzustellen?
Wer berechtigt Tierschützer dazu, Aussagen darüber zu treffen, welche Nichtmenschen ausgebeutet werden dürfen und welche nicht?
Das nächste Argument war, wenn der Zirkus keine Tiere mehr ausbeutet, schadet es dem Zirkus und den Tieren.
Das denken ist hier sehr eingeschränkt und anthropozentrisch. Außerdem sind die Behörden verpflichtet geeignetere
Lebensräume für die in Gefangenschaft lebenden Tiere zu finden, wenn der Zirkus nicht in der Lage ist, für sie zu sorgen. Ein Tierpark wäre immer noch besser, als ein Leben hinter Gitter und auf Wanderschaft.
Auch die Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben sind nur „Entscheidungshilfen“. Zu erwähnen ist auch, dass Zirkuslobbyisten bei der Erstellung beteiligt waren.
Der Unterschied zwischen Tierschutz und Tierrechten wird durch diese Äußerungen der Tierschützer deutlich.
Tierschutz : Tiernutzung soll reguliert werden. Tierrechte: Tiernutzung gehört abgeschafft, weil es keine moralische Rechtfertigung
für Tiernutzung gibt, egal, wie "human" diese bezeichnet wird. Der Unterschied beider Positionen ist vergleichbar mit dem Amerika des 19. Jahrhundert. Es gab Menschen, die die Sklaverei humaner machen wollten, durch regulatorische Maßnahmen und es gab Leute, die die Sklaverei abschaffen wollten.
Erstere entsprechen den Tierschützern und zweite den Tierrechtlern(Abolitionisten).
Tierschutz und Tierrechte sind zwei völlig unterschiedliche Positionen.
Einige Menschen glauben, dass durch kleine Maßnahmen, wie z. B. keine "Wildtiere" oder “humanes“ Schlachten oder etwas größere Käfige die Abschaffung der Tierausbeutung erreicht werden kann. Das ist nicht wahr. So lange es Tierschutz gibt, haben dessen Maßnahmen noch nie zur Abschaffung der Ausbeutung in irgendeinem Bereich geführt. Ganz im Gegenteil, die Nutzung von Nichtmenschen ist schlimmer als je zuvor. Wie die Argumente der Tierschützer in diesem speziellen Beispiel zeigen, vermitteln sie ein gutes Gewissen, bei der Nutzung von Nichtmenschen. Für die Situation der Nichtmenschen wird gar nichts getan. Geringfügige Verbesserungen in den gesamten Bereichen der Tierausbeutung, dienen in erster Linie der Steigerung des Profites. Mit den Tierschutzargumenten ordnungsgemäß oder human, werden das Gewissen der Menschen beruhigt und die Ausbeutung sogar noch verstärkt, weil Tierschützer schließlich die Zustände als ordnungsgemäß abgezeichnet haben.
Tierschutz(Gesetze) unterstützen also ganz klar Tierausbeutung.
Tierschützer erkennen nicht den Eigenwert der Nichtmenschen an, sondern verhalten sich wie übrige Tierausbeuter, die glauben, den Nichtmenschen einen Wert(Preis) zuordnen zu können.
Tierschutz bietet somit wenig, wenn nicht sogar gar keinen Schutz für nichtmenschliche Tiere.
Es gibt nur eine Möglichkeit Nichtmenschen zu ihrem Recht zu verhelfen, sie zu respektieren.
Auch oder gerade Tierschützer sollten die moralische Personalität der Nichtmenschen anerkennen.
Es gibt Dinge und Personen. Personen haben einen Eigenwert und sind Mitglieder der moralischen Gemeinschaft. Dinge bekommen einen Wert(Preis) von außen und gehören nicht zur moralischen Gemeinschaft.
Die Basis und das Mindeste was jeder tun kann ist, vegan zu leben. Das bedeutet tierliche Produkte meiden, keine Kleidung tragen, die aus Tieren hergestellt wurde oder Teile von Tieren enthält.
Keine Produkte verwenden, die an Tieren getestet wurden, sich nicht an der Schaulust beteiligen.
Einsatz für die Unterdrückten und nicht die Unterdrücker.
Jeder der das tut verringert in bedeutsamer Weise Leiden.
Viele Menschen meinen vegan zu leben sei schwierig.
Das ist es nicht.
Ich lebe seit Jahren vegan und leide weder unter Mangelerscheinungen noch Unterernährung, Es ist weder schwierig noch teuer.
Es ist eine richtige Entscheidung! Bisher auch eine die Tierrechtler von Tierschützern unterscheidet.
Tierrechtler lehnen Speziesismus, Sexismus, Rassismus, Altersdiskriminierung… ab, was eigentlich nicht extra erwähnt werden muss, weil es selbstverständlich ist.
Vega
Um das zu verdeutlichen nehme ich ein Ereignis von vor einigen Tagen als Beispiel.
Es geht um die Aufkleber - Aktion gegen Zirkus „spaß?". Hier wurde sichtbar, dass wenig über Tierrechte bekannt ist.
Die Tierschützer wurden um ihre Meinungen gefragt. Einige Tierschützer stellten fest, dass keine schlechte Behandlung feststellbar ist und deshalb nichts gegen den Zirkus vorliegt, was dessen Auftreten in Frage stellen könnte. Tierschützer haben also nichts dagegen, dass Tiere im Zirkus gehalten und dressiert werden, wenn dies ordnungsgemäß erfolgt.
Welcher Maßstab wird hier angewendet?
Was bedeutet ordnungsgemäß?
Doch entscheidend ist, dass Tierschützer mit der Haltung von Tieren einverstanden sind.
Das bedeutet, der TS unterstützt Ausbeutung von Nichtmenschen und auf das Gesamtproblem bezogen,
möchte der TS nichts an der Situation der Nichtmenschen ändern. Es ist ja ordnungsgemäße Ausbeutung!
Wenn die Ausbeutung von Nichtmenschen, dem Menschen nützt, auch wenn diese noch so unnötig ist, setzten sich Tierschützer gegen die Interessen der Tiere ein. Ein weiteres Argument war, dass Wildtiere und hier besonders Raubkatzen nicht in den Zirkus gehören.
Hier wird eine willkürliche Hierarchie aufgebaut. Elefanten, Pferde, Dromedare, ja bitte; hier sind die Ausbeuter der Unterstützung von Tierschützern sicher, nur bitte keine Raubkatzen. Welche Kriterien legen Tierschützer an, um solchen Hierarchien aufzustellen?
Wer berechtigt Tierschützer dazu, Aussagen darüber zu treffen, welche Nichtmenschen ausgebeutet werden dürfen und welche nicht?
Das nächste Argument war, wenn der Zirkus keine Tiere mehr ausbeutet, schadet es dem Zirkus und den Tieren.
Das denken ist hier sehr eingeschränkt und anthropozentrisch. Außerdem sind die Behörden verpflichtet geeignetere
Lebensräume für die in Gefangenschaft lebenden Tiere zu finden, wenn der Zirkus nicht in der Lage ist, für sie zu sorgen. Ein Tierpark wäre immer noch besser, als ein Leben hinter Gitter und auf Wanderschaft.
Auch die Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben sind nur „Entscheidungshilfen“. Zu erwähnen ist auch, dass Zirkuslobbyisten bei der Erstellung beteiligt waren.
Der Unterschied zwischen Tierschutz und Tierrechten wird durch diese Äußerungen der Tierschützer deutlich.
Tierschutz : Tiernutzung soll reguliert werden. Tierrechte: Tiernutzung gehört abgeschafft, weil es keine moralische Rechtfertigung
für Tiernutzung gibt, egal, wie "human" diese bezeichnet wird. Der Unterschied beider Positionen ist vergleichbar mit dem Amerika des 19. Jahrhundert. Es gab Menschen, die die Sklaverei humaner machen wollten, durch regulatorische Maßnahmen und es gab Leute, die die Sklaverei abschaffen wollten.
Erstere entsprechen den Tierschützern und zweite den Tierrechtlern(Abolitionisten).
Tierschutz und Tierrechte sind zwei völlig unterschiedliche Positionen.
Einige Menschen glauben, dass durch kleine Maßnahmen, wie z. B. keine "Wildtiere" oder “humanes“ Schlachten oder etwas größere Käfige die Abschaffung der Tierausbeutung erreicht werden kann. Das ist nicht wahr. So lange es Tierschutz gibt, haben dessen Maßnahmen noch nie zur Abschaffung der Ausbeutung in irgendeinem Bereich geführt. Ganz im Gegenteil, die Nutzung von Nichtmenschen ist schlimmer als je zuvor. Wie die Argumente der Tierschützer in diesem speziellen Beispiel zeigen, vermitteln sie ein gutes Gewissen, bei der Nutzung von Nichtmenschen. Für die Situation der Nichtmenschen wird gar nichts getan. Geringfügige Verbesserungen in den gesamten Bereichen der Tierausbeutung, dienen in erster Linie der Steigerung des Profites. Mit den Tierschutzargumenten ordnungsgemäß oder human, werden das Gewissen der Menschen beruhigt und die Ausbeutung sogar noch verstärkt, weil Tierschützer schließlich die Zustände als ordnungsgemäß abgezeichnet haben.
Tierschutz(Gesetze) unterstützen also ganz klar Tierausbeutung.
Tierschützer erkennen nicht den Eigenwert der Nichtmenschen an, sondern verhalten sich wie übrige Tierausbeuter, die glauben, den Nichtmenschen einen Wert(Preis) zuordnen zu können.
Tierschutz bietet somit wenig, wenn nicht sogar gar keinen Schutz für nichtmenschliche Tiere.
Es gibt nur eine Möglichkeit Nichtmenschen zu ihrem Recht zu verhelfen, sie zu respektieren.
Auch oder gerade Tierschützer sollten die moralische Personalität der Nichtmenschen anerkennen.
Es gibt Dinge und Personen. Personen haben einen Eigenwert und sind Mitglieder der moralischen Gemeinschaft. Dinge bekommen einen Wert(Preis) von außen und gehören nicht zur moralischen Gemeinschaft.
Die Basis und das Mindeste was jeder tun kann ist, vegan zu leben. Das bedeutet tierliche Produkte meiden, keine Kleidung tragen, die aus Tieren hergestellt wurde oder Teile von Tieren enthält.
Keine Produkte verwenden, die an Tieren getestet wurden, sich nicht an der Schaulust beteiligen.
Einsatz für die Unterdrückten und nicht die Unterdrücker.
Jeder der das tut verringert in bedeutsamer Weise Leiden.
Viele Menschen meinen vegan zu leben sei schwierig.
Das ist es nicht.
Ich lebe seit Jahren vegan und leide weder unter Mangelerscheinungen noch Unterernährung, Es ist weder schwierig noch teuer.
Es ist eine richtige Entscheidung! Bisher auch eine die Tierrechtler von Tierschützern unterscheidet.
Tierrechtler lehnen Speziesismus, Sexismus, Rassismus, Altersdiskriminierung… ab, was eigentlich nicht extra erwähnt werden muss, weil es selbstverständlich ist.
Vega
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